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Welchen ökologischen Fußabdruck hat die KI-Technologie zur Bewegungserkennung des Nex Playground?

Ressourcenverbrauch der KI-Technologie von Nex und Umweltauswirkungen im eigenen Haushalt

D
Verfasst von Dev

Frage aus unserer Community

„Eine ernst gemeinte Frage an den CEO: Da das Gerät KI-Komponenten nutzt, hat das Unternehmen den Ressourcenverbrauch dieser Technologie untersucht? Ich habe über den Süßwasser- und Stromverbrauch gelesen und versuche, bewusst auf KI zu verzichten, wo immer ich ihre Nutzung erkenne. Mir war nicht bewusst, wie stark dieses System bei seinen Spielen auf KI angewiesen ist. Jetzt frage ich mich, wie groß der ökologische Fußabdruck dadurch in unserem Haushalt ist.“

Antwort von David Lee, CEO von Nex

Wenn über den ökologischen Fußabdruck von KI gesprochen wird, geht es in der Regel um zwei sehr unterschiedliche Ursachen für den Energieverbrauch:

(1) die Ausführung eines KI-Modells und

(2) das Training eines KI-Modells.
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(1) Ausführung des KI-Modells (was bei dir zu Hause passiert)

Die KI zur Bewegungserkennung des Nex Playground läuft vollständig lokal auf dem Gerät. Für das Spielen wird nichts in die Cloud gestreamt, und es werden keine Videodaten an Server gesendet.

Das System verwendet einen ARM-basierten System-on-Chip (SoC) mit 12-nm-Fertigungstechnologie und ein Netzteil mit 5 V / 3 A. Diese Leistungsangabe stellt eine Obergrenze dar – nicht den kontinuierlichen Stromverbrauch des Geräts. In der Praxis wird nur ein Teil der Systemleistung für die Bewegungserkennung benötigt. Die Grafikberechnung auf der GPU verbraucht in der Regel mehr Strom als die eigentliche KI-Inferenz, also die Ausführung des KI-Modells.

Insgesamt liegt der tatsächliche Stromverbrauch beim Spielen ungefähr im gleichen Bereich wie bei einer Nintendo Switch. Zur Einordnung: Eine cloudbasierte KI-Anfrage, etwa eine Textanfrage an ein großes Sprachmodell in einem Rechenzentrum, benötigt aufgrund der serverseitigen Berechnungen, der Kühlung und der Netzwerkkommunikation normalerweise mehr Energie als die lokale Ausführung eines KI-Modells auf einem Endgerät wie dem Nex Playground.

Da alles lokal läuft, entstehen beim Spielen mit dem Nex Playground keine laufende Serverlast, keine Berechnungen in Rechenzentren und kein damit verbundener Kühlungs- oder Süßwasserbedarf.

(2) Training des KI-Modells (was auf unserer Seite passiert)

Wir trainieren und verbessern unsere Modelle zur Bewegungserkennung. Dafür sind serverseitige Berechnungen erforderlich. Verbesserte Modelle werden mehrmals im Jahr über Systemupdates auf die Nex Playgrounds übertragen. Es handelt sich dabei jedoch um ein Erkennungsmodell für die computergestützte Bildanalyse und nicht um ein generatives KI-Modell wie ChatGPT, Gemini oder Grok.

Der Größenunterschied ist enorm. Unsere Trainingsdatensätze und Modelle sind um mehrere Größenordnungen kleiner als die großer generativer Modelle. Um die Größenverhältnisse grob zu veranschaulichen: Die Gesamtkosten für das Training unserer Modelle liegen über die Zeit im Bereich von mehreren Hunderttausend US-Dollar. Für das Training großer generativer KI-Modelle werden häufig Kosten von mehreren zehn oder Hunderten Millionen US-Dollar genannt. Dieser Unterschied spiegelt einen ähnlich großen Unterschied beim Rechenaufwand, beim Stromverbrauch und bei den damit verbundenen Umweltauswirkungen wider.

Kurz gesagt: Die KI des Nex Playground ist auf einen geringen Ressourcenbedarf, lokale Verarbeitung und Effizienz ausgelegt. Hinsichtlich des ökologischen Fußabdrucks im Haushalt verhält sie sich viel eher wie eine herkömmliche Spielkonsole als wie ein cloudbasierter KI-Dienst. Diese Unterscheidung ist wichtig, und ich finde es gut, dass du dir darüber Gedanken machst.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie wir Nachhaltigkeit, Datenschutz oder die Abwägungen bei der Systementwicklung angehen, teile ich jederzeit gerne weitere Einblicke.

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